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Antonio Vivaldi: Quell’ augellin, che canta Rezensionen

 

Arie aus der Oper „La Silvia” RV 734, für Sopran, Sopran- oder Sopraninoblockflöte, Streicher und B. c. (Hg. Peter Thalheimer), Reihe: Recorders Library, Magdeburg 2021, Edition Walhall, Erstausgabe, Partitur und Stimmen, EW1174, € 17,50

 

 

Peter Thalheimers Arien-Brünnchen sprudelt weiter! Trotz der Fülle an bereits von ihm und Klaus Hofmann in „Flauto e Voce“ und Walhalls „Recorders Library“ edierten barocken Arien mit Blockflöte findet er tatsächlich immer noch weitere lohnende Stücke!

 

Vivaldis Pastoral-Oper La Silvia wurde 1721 in Mailand aufgeführt. Erhalten sind nur das Libretto und einzelne Musiknummern, darunter die vorliegende Arie, die wieder einmal den bekannten und beliebten Topos der Vogelstimmen-Imitation bedient.

 

Das Soloinstrument ist in der Originalquelle nicht genannt. Im Ryom-Verzeichnis heißt es: „Violine mit Fragezeichen“. Trotzdem ist natürlich ein Flöteninstrument naheliegend. Die vorliegende Neuausgabe nennt Sopran- oder Sopraninoblockflöte. Spielt man die Solopartie auf dem f-Sopranino, liegt alles recht tief – im Ritornell muss man dann auch ein tiefes e weglassen. Auf der Sopranflöte in c funktioniert sie vom Umfang her dagegen recht gut (höchste Note c3).

 

Auf beiden Instrumenten handelt es sich um eine technisch durchaus anspruchsvolle Aufgabe, da manche Griffverbindungen in den Sechzehntelsequenzen des Allegro-Teils recht knifflig sind. Am besten funktioniert von den Flöteninstrumenten eigentlich Traversflöte! Und die hat Vivaldi ja auch immer wieder für seine zwitschernden Vogelimitationen verwendet (siehe u. a. „All‘ ombra di sospetto (Il Cardellino).

 

Aber wie dem auch sei: Es handelt sich um echten, qualitätvollen Vivaldi, scheinbar einfach in der Struktur, aber extrem wirkungsvoll – und verdient deshalb auf jeden Fall, musiziert zu werden!

 

 

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