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Ludwig van Beethoven: Romance op. 50 Rezensionen

 

en fa majeur opus 50, pour violon ou flûte et guitare (Arr. Jean Cassignol et Michel Démarez), Collection “duo”, Neuilly-sur-Marne 2016, Editions Soldano, Partitur und Stimme, ES1670

 

Das ist natürlich ein wunderbares Stück Musik und in seiner Melodik auch für die Flöte wie geschaffen, zumal im Gegensatz zur G-Dur-Romanze keinerlei Doppelgriffe vorgeschrieben sind. Werke mit Orchester mittels Klavierauszug zu bearbeiten ist ja normal, mit Gitarre eher selten. In jedem Fall bleibt das Problem, wie man einen farbigen Orchestersatz – hier mit Bläsern und Streichern – sinnvoll auf ein Instrument verteilt. Das ist bei dieser Bearbeitung gut gelungen. Und die Melodik der Tutti-Teile ist dann auch Violine oder Flöte zugewiesen. Bei der Flöte gelingt auch das mit Ausnahme der Des-Dur-Stelle Takt 64 ff. immer. Da die Bearbeitung aber auch eine Altblockflöte als Möglichkeit vorsieht, muss die Stimme dann oben bleiben und ganz am Schluss ist es auch sinnvoll, die Blockflöte nicht bis zum c4 zu führen.

 

Auch wenn die Blockflöte sicher nicht als ein Instrument Beethovens anzusehen ist, diese Bearbeitung werden mit Sicherheit sowohl Geiger als auch Flötisten und Blockflötisten sehr begrüßen. Eine gelungene Sache!

 

 

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