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Preisträger der SRP/Moeck Competition 2021 Neues aus der Holzbläserwelt

 

Am 12. November 2021 fanden während des London International Festival of Early Music die Finals der Moeck/SRP International Solo Recorder Competition statt. Dieser Wettbewerb ist eine der wichtigsten Plattformen für Blockflötenspieler, die eine Solokarriere anstreben. Jurymitglieder 2021 waren Anna Stegmann, Jan Van Hoecke und Emily White.

 

 

 

Charlotte Schneider

 

Den diesjährigen 1. Preis erhielt die schweizerische Blockflötistin Charlotte Schneider.

 

Charlotte Schneider begann ihre musikalische Ausbildung in Neuchâtel. 2014 schloss sie mit Auszeichnung ihre Kurse am Conservatoire de musique neuchâtelois ab und erhielt zudem den Preis des Lions Club Neuchâtel-Rives-et-Vallées. Charlotte war anschließend Schülerin in der Klasse von Jan Van Hoecke am Conservatoire de musique de Lausanne. 2019 erhielt sie mit Erfolg ihren Bachelor im Hauptfach Blockflöte an der Schola Cantorum Basiliensis in der Klasse von Conrad Steinmann. 2021 erhielt sie mit Auszeichnung ihren Pädagogik Master im Hauptfach Blockflöte in der Klasse von Han Tol. Momentan führt sie ihre Studien in Basel im Performance Master mit der Traversflöte in der Klasse von Marc Hantaï fort. Sie hat auch Unterricht für Blockflöte bei Andreas Böhlen und für Renaissance-Traversflöte bei Johanna Bartz. Seit Herbst 2019 ist sie Blockflötenlehrerin in der Musikschule Küttigen-Biberstein in Aargau. Charlotte hatte Gelegenheit als Solistin und Kammermusikerin im Rahmen mehrerer internationaler Festivals aufzutreten, wie z. B. beim Fringe des Festivals für Alte Musik Utrecht und des MA Festivals Brügge und beim Festival Lussan (FR) „Entre ciel et garrigue“, organisiert von der Kompanie der l’Avant-Scène Opéra. Die Traversflöte, die Renaissance-Traversflöte, der Gesang, die Querflöte, das Theaterspiel und die Oper runden Charlottes musikalische Ausbildung ab.

(https://www.schneidercharlotte.com/deutsch)

 

 

Martin Bernstein

 

Der 2. Preis ging an Martin Bernstein (USA). Er begann mit fünf Jahren Blockflöte zu spielen, zuerst bei Charles Sibirsky und später bei Nina Stern. Mit 18 Jahren verließ er New York, um am Royal Conservatoire in Den Haag bei Reine-Marie Verhagen und Han Tol zu studieren. Er hat außerdem Blockflöte bei Michael Form studiert und zählt viele Cembalisten, Sänger, Autoren und Freunde zu seinen weiteren Lehrern. Martin Bernstein gewann Preise bei mehreren nationalen und internationalen Wettbewerben, darunter den ersten Preis bei der Mieke van Weddingen International Recorder Competition in Belgien und den zweiten Preis bei der von Maurice Steger und dem Malaysian Philharmonic Orchestra veranstalteten International Young Talent Search. 2021 wurde Martin Bernstein mit dem Robert-Levin-Preis für musikalische Darbietung der Harvard-Universität ausgezeichnet.

(https://martinbernstein.instantencore.com/web/bio.aspx)

 

 

 

Inés Pina Pérez und Daniel Scott

 

Den 3. Preis teilten sich Inés Pina Pérez und Daniel Scott.

Die in Huesca (Spanien) geborene Blockflötistin Inés Pina Pérez schloss 2016 ihr Studium am Manuel-Castillo-Konservatorium in Sevilla bei Vicente Parrilla ab. Während ihres Studiums in Sevilla ergänzte Inés ihr Blockflötenstudium mit einem zweijährigen Bachelor-Abschluss in Cembalo bei María González. Aufgrund ihres wachsenden Interesses an Alter Musik entschied sie sich für ein Master-Studium an der Hochschule für Künste Bremen bei Han Tol. Während dieser Zeit besuchte sie Meisterkurse bei Katharina Bopp, Dan Laurin, Kees Boeke, Pamela Thorby, Daniele Braguetti, Stefano Bagliano und Maurice Steger. Derzeit ist sie Mitglied mehrerer Ensembles, mit denen sie Konzerte in Deutschland, der Schweiz und Spanien gibt. Bei der Gestaltung ihrer eigenen Projekte spielen die Suche nach neuen Konzertformaten und die Einbeziehung anderer künstlerischer Ausdrucksformen eine wichtige Rolle. Anfang 2021 war sie mit ihrem Gesangs-Ensemble Thamyris Finalistin beim Förderpreis Alte Musik 2021 des Saarländischen Rundfunks

 

Daniel Scott ist ein Blockflötist und Flötist mit einer Leidenschaft für alte und zeitgenössische Musik. Er folgt seiner eigenen musikalischen Stimme in den verschiedensten Bereichen, von der Consortmusik der Renaissance bis zu zeitgenössischen Musiktheater-Produktionen. Daniel hat gerade seinen Master in Blockflöte am Conservatorium van Amsterdam absolviert, unterstützt durch ein Stipendium des Countess of Munster Musical Trust. Zuvor schloss er sein Studium am Royal College of Music London mit einem First-Class Joint Honours Bachelor in Flöte und Blockflöte ab. Er ist Mitglied der Royal Wind Music, einem Renaissance-Blockflötenensemble, mit dem er in ganz Europa konzertiert hat.

(https://www.danielscottrecorder.com/bio)

 

 

 

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