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Moeck/SRP International Solo Recorder Competition 2019 Neues aus der Holzbläserwelt

 

Am 8. November 2019 fanden während des London International Festival of Early Music die Finals der Moeck/SRP International Solo Recorder Competition statt. Dieser Wettbewerb ist eine der wichtigsten Plattformen für Blockflötenspieler, die eine Solokarriere anstreben. Jurymitglieder 2019 waren Michael Form, Sarah Jeffery und Lucy Russel.

 

 

Tabea Debus

 

 

Den diesjährigen 1. Preis erhielt Tabea Debus. Tabea Debus wurde in Würzburg geboren und studierte zunächst an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt a. M. bei Prof. Michael Schneider und später an der Royal Academy of Music in London bei Pamela Thorby. Sie ist Gewinnerin erster Preise bei den internationalen Johann Heinrich Schmelzer und hülsta woodwinds Wettbewerben, und erhielt Stipendien der Deutschen Stiftung Musikleben. Sie ist außerdem Gründungsmitglied des Ensembles tr!jo, mit welchem sie sowohl beim XVIII Biagio-Marini-Wettbewerb als auch beim II. Internationalen Berliner-Bach-Wettbewerb mit Preisen ausgezeichnet wurde. Konzertreisen führten sie außerhalb Europas nach Kolumbien, Japan, Malaysia, Singapur und in die USA.

2019 veröffentlichte sie ihre vierte CD Favourites, eine Fortsetzung der hochgelobten XXIV Fantasie per il Flauto. Tabea Debus unterrichtet Blockflöte an der Wells Cathedral School, leitet Seminare und Workshops an der Royal Academy of Music und der Cambridge University und wirkte als Jurorin bei den British Composer Awards (BASCA) und Jugend musiziert mit.

 

 

Hojin Kwon

 

Der 2. Preis ging an die Südkoreanerin Hojin Kwon. Nach ihrem Bachelor-Abschluss an der Korea National University of Arts führte sie ihre Leidenschaft für das Instrument nach Europa. Dort setzte sie ihr Studium an der Schola Cantorum Basiliensis bei Conrad Steinmann mit höchster Auszeichnung fort.  Während ihrer Zeit in der Schweiz hat Hojin Kwon mehrere Ensembles gegründet. Ihr Ensemble Sonorita wurde unter anderem mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter dem 1. Preis des Concours de Musique du Lyceum International de Suisse 2018 und dem 2. Preis und Publikumspreis des XIX. Biagio-Marini-Wettbewerbs. Als Solistin trat sie mit verschiedenen Orchestern in ganz Europa auf.

 

Martin Bernstein

 

Den 3. Preis erhielt Martin Bernstein (USA). Er begann mit fünf Jahren Blockflöte zu spielen, zuerst bei Charles Sibirsky und später bei Nina Stern. Mit 18 Jahren verließ er New York, um am Royal Conservatoire in Den Haag bei Reine-Marie Verhagen und Han Tol zu studieren. Martin Bernstein gewann Preise bei mehreren nationalen und internationalen Wettbewerben, darunter den ersten Preis bei der Mieke van Weddingen International Recorder Competition in Belgien und den zweiten Preis bei der von Maurice Steger und dem Malaysian Philharmonic Orchestra veranstalteten International Young Talent Search. An der Harvard University hat er einen Abschluss in Geschichte und Philosophie gemacht.

 

 

Paula Pinn

 

Ein 4. Preis wurde an Paula Pinn vergeben. 1998 im westfälischen Münster geboren studiert sie derzeit – nach einem Jungstudium bei Prof. Jeremias Schwarzer und Prof. Maurice Steger an der Hochschule für Musik Nürnberg – bei Prof. Dorothee Oberlinger an der Universität Mozarteum Salzburg. Musikalische Anregungen erhielt sie außerdem in Meisterkursen bei Michael Form, Sabrina Frey, Erik Bosgraaf, Maurice Steger, Hille Perl, Jed Wentz, Lars Ulrik Mortensen und weiteren Alte-Musik-Spezialisten. Paula Pinn wurde mit einer Vielzahl von Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem 1. Preis des Biagio-Marini-Wettbewerbs, als 1. Bundespreisträgerin bei Jugend musiziert, beim Beethoven-Bonnensis-Wettbewerb Bonn, bei der Vienna International Music Competition, mit dem 1. Liebenberger Publikumspreis sowie mit dem GWK Förderpreis für Musik 2016. Die DKB-Stiftung verlieh ihr 2014 ein Stipendium und unterstützte sie durch zahlreiche Konzertauftritte, u. a. im Rahmen des Liebenberger Flötenfestivals 2015. Zuletzt wurde ihr Ensemble Marsyas Baroque mit einem Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet und in die BAKJK (Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler) aufgenommen. 2017 war sie Gastkünstlerin bei dem renommierten Festival für Alte Musik Trigonale und erhielt eine Wiedereinladung für ein Soloprojekt. Paula Pinn ist Stipendiatin der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben sowie der Studienstiftung des deutschen Volkes.

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