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René Clemencic 27.02.1928–08.03.2022 Neues aus der Holzbläserwelt

 

Am 8. März 2022 verstarb der österreichische Musiker, Komponist und Musikwissenschaftler René Clemencic in Wien im Alter von 94 Jahren. Der promovierte Philosoph (Sein und Bewusstsein bei Louis Lavelle) hatte auch gleichzeitig Musikwissenschaft und Musik studiert – Blockflöte und Cembalo in Wien, Holland und Berlin, Musikalische Formenlehre (Erwin Ratz), Musiktheorie (Josef Polnauer) und J. M. Hauers Zwölftonmusik. Blockflötenunterricht erhielt er bei Hans Ulrich Staeps in Wien, Joannes Collette und Linde Höffer von Winterfeld.

 

1957 gründete er das auf historische Aufführungspraxis spezialisierte Ensemble Musica Antiqua, das sich hauptsächlich der Renaissancemusik widmete. 1968 entwickelte sich aus diesem Ensemble das Clemencic Consort, dessen Repertoire Musik des Mittelalters bis zum Barock umfasst sowie Interpretationen von Clemencics eigenen Kompositionen. Mit diesem Ensemble gab er weltweit Konzerte und spielte zahlreiche Tonträger ein.

 

Von 1962 bis 1970 war er Professor für Blockflöte, Ornamentik und Notationskunde an der Wiener Musikhochschule.

 

In den Jahren von 1966 bis 2005 konzipierte und leitet René Clemencic 152 Konzerte des Musica-Antiqua-Zyklus im Brahmssaal des Wiener Musikvereins mit Musik des 11. bis 18. Jahrhunderts und von 2005 bis 2019 gab es dort einen Clemencic-Consort-Zyklus.

 

Für seine Arbeit wurde er 1997 mit dem Preis der Stadt Wien für Musik geehrt.

 

 

Über René Clemencic in Tibia

Ernst Kubitschek: René Clemencic. Ein Porträt (Tibia 2/1980, S. 114–116)

Gerhard Braun: Das Leben als Spiel: René Clemencic zum 65. Geburtstag (Tibia 2/1993, S. 471)

 

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