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Joy of Music Entdeckungen aus dem Verlagsarchiv Schott Rezensionen

 

 

virtuose und unterhaltsame Stücke für Flöte und Klavier, Elisabeth Weinzierl/Edmund Wächter (Hg.), Mainz 2020, Schott Music, Partitur und Stimme, ED 23309, € 24,00

 

 

Zum 250-jährigen Jubiläum kam der Schott-Verlag auf die Idee, vergriffene Werke der Kammermusik neu zu edieren. Die Ausgabe und Auswahl für Flöte und Klavier verantworten Elisabeth Weinzierl und Edmund Wächter. Dabei herausgekommen sind wahrliche Entdeckungen, die „Joy“ machen. Es finden sich manche inzwischen bei Flötisten auch schon bekanntere Komponisten darunter, wie Tulou, Walckiers, Böhm, Kummer und Briccialdi, aber auch unbekannte Namen wie Ortner, Wysham oder Sténosse. Zu den Stücken und den Komponisten gibt es im Anhang dankenswerter Weise aufschlussreiche Hinweise. Der berühmteste Name steht zu Beginn: Joseph Haydn: eine Bearbeitung eines sehr originellen Adagio-Satzes mit Flötensolo einer frühen Symphonie von dem durch die Widmung des Debussy-Solostücks Syrinx berühmt gewordenen Louis Fleury. Es wird die klassische Sonate op. 138/2 eines Flötisten des Leipziger Gewandhauses vorgestellt, 1822 erschienen. Sein Name Gottlieb Heinrich Köhler. Brillant im wahrsten Sinne des Wortes erweist sich die Fantasie über Motive aus Rossinis Wilhelm Tell von Eugène Walckiers. Diese schließt natürlich mit einem Teil der zündenden Wilhelm-Tell-Ouverture. Theobald Böhm hat viele Liedbearbeitungen für die Flöte hergestellt. Sein Andante ist keine Bearbeitung, aber sehr liedhaft, wunderschön komponiert. In eine ähnliche Richtung führt die Romance, ein Pièce de Salon von Anton Ortner oder das Nocturne Chanson du soir vom Soloflötisten in Baltimore, später in Boston, Henry Clay Wysham. Nach Italien führt uns mit seiner Fantaisie sur une chanson Napolitaine  Edmonde Sténosse, nach Spanien mit seinem Allegro alla Spagnuola op. 69 Giulio Briccialdi, aber auch mit einem Boléro Xavier Boisselet. Dieser Bolero hat natürlich nicht die Wucht von Ravels Bolero, aus verschiedenen Gründen. Aber als Tanz ist er dennoch schön zu spielen. Den Beschluss des Bandes bildet die Serenade op. 6/5 von Charles Marie Widor in einer Bearbeitung von Tulou. Klassisch-romantische Werke, teils mit Saloncharakter, lyrisch aber auch oft schon virtuos sind hier neuveröffentlicht. Sehr zu empfehlen.

 

 

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